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Der Traum vom Unternehmer sein – Teil 1 meiner Geschichte

Viele Menschen haben sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, sich selbständig zu machen. Die meisten wissen allerdings nicht auf was sie sich, da einlassen.

Ich habe mich im Mai 2014 mit einem Restaurant selbständig gemacht, und möchte euch einen kleinen Einblick in den Alltag eines Unternehmers geben.
Doch zuerst, wie bin ich dazu gekommen? Schließlich komme ich aus dem Vertrieb! Der Wunsch sein eigener Chef zu sein, und nur für sich selbst zu arbeiten, statt für andere war eigentlich schon immer da. Angefangen hat alles in meiner Ausbildungszeit, zu der ich erste Berührungspunkte mit der Firma Morinda hatte. Ein Network Marketing Unternehmen, das damals fast ausschließlich Noni Saft vertrieben hat. Ich war allerdings mehr Konsument als Vertriebspartner. Die Idee dahinter fande ich jedoch mehr als spannend. Allerdings hat es von allen Seiten auf mich eingeschlagen, dass ich was vernünftiges lernen und mir ein großes Unternehmen suchen soll, bei dem ich einen sicheren Job habe. Ja so sind wir Deutschen eben. Sicherheit ist das Wichtigste für uns! Keine andere Nation hat auch so viele Versicherungen wie wir 😉

Also bin ich zu Würth gegangen, wie auch schon mein Vater vor mir. 10 Jahre lang war ich erfolgreicher Verkäufer, Bezirksleiter und noch 2 weitere Positionen. Ich konnte meine eigenen Ideen aber nie richtig Umsetzen, da ich von der Firma immer gebremst wurde. Somit kamen wieder die Gedanken sich selbständig zu machen.

Idee Nr. 1 war ein Vapiano bei mir in Heilbronn zu eröffnen. Leider hatte ich nicht die 1 Million EUR, die dafür nötig waren. Etwa 1 Jahr später wurde eines in Heilbronn eröffnet.

Idee 2 war ein Online Versand für Wein, bei dem sich jedes Weingut mit Videos präsentieren kann. Hier habe ich mit vielen Personen gesprochen, die mich alle für verrückt erklärt haben, und meinten Wein übers Internet läuft nicht. Irgendwann lese ich im Handelsblatt einen Artikel über vicampo.de, die innerhalb von 2 Jahren auf 30 Mitarbeiter angewachsen sind und genau dasselbe machen, wie ich vorhatte.

Idee 3 war eine vollautonome Gastankstelle für Autos mit LPG. Es musste noch ein passender Ort gefunden werden, an dem viele Autos vorbei kommen. Ein Autobahnkreuz an dem auch ein McDonalds ist schien mir perfekt dafür. Wieder sprach ich mit meinen Freunden und wieder wurde ich für verrückt erklärt. Heute steht dort eine vollautonome Tankstelle mit allem was es zu tanken gibt. Nur ich hab sie nicht gebaut. Mal wieder.

Deshalb beschloss ich, die nächste Idee in die Tat umzusetzen, ohne jemandem vorher davon zu erzählen. Ich wollte immer mit Menschen arbeiten, und ihnen am liebsten mit meiner Arbeit eine Freude bereiten. Was gibt es also Besseres, als ihnen in ihrer Freizeit gutes Essen und spitzen Cocktails, gepaart mit einer super Location zu bieten. So kam ich zu meinem Restaurant/Bar. Die Probleme, die damit auftauchen sollten, waren mir zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht bewusst. Es waren und sind nämlich die Menschen, die mir in diesem Business die größten Probleme bereiten. Und davon erzähle ich euch das nächste Mal mehr.

About the author

Dominik Herz

Mit 10 Jahren Vertriebserfahrung im Würth Konzern in den unterschiedlichsten Positionen, würde ich mich als Vertriebsprofi bezeichnen. Aktuell bin ich selbständiger Restaurantbesitzer sowie selbständiger Vertriebsmitarbeiter der Teleson Vertriebs GmbH. Darüber hinaus beschäftige ich mich intensiv mit Online Marketing, Email Marketing, Affiliate Marketing, Aktien und Immobilien.

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