Der Traum vom Unternehmer sein – Teil 2

MLM

Seit meinem letzten Blogbeitrag sin nun einige Tage vergangen, und das hängt genau mit der Tatsache zusammen, von der ich euch heute erzählen möchte. Mein Leben als Restaurantbesitzer!

​Warum genau habe ich mich mit einem Restaurant selbständig gemacht und nicht mit etwas anderem ist dabei die entscheidende Frage. Ein Business zu haben, bei dem ich Menschen Freude bereite, das war mein eigentliches Ziel. Alles komplett alleine zu stemmen habe ich mir nicht zugetraut, daher bin ich auf die Suche nach einem passenden Franchise System gegangen. Es sollte nicht zu groß sein, damit man noch einige Freiheiten hat und auch nicht so hohe Gebühren bezahlen muss. Gleichzeitig sollte die Unterstützung aber gegeben sein.

Nach einigem suchen, bin ich auf das passende Konzept gestoßen. Amerikanisch modern und nicht so ein American Diner Konzept. Vorweg muss ich sagen, der Plan war schon immer nicht als Gastronom zu arbeiten, also selbst die ganze Zeit im Unternehmen zu arbeiten, sondern als Unternehmer und damit AM Unternehmen zu arbeiten. Das dies natürlich nicht von Anfang an möglich ist, sondern einiger Aufbauarbeit benötigt war mir klar, jedoch war mir nicht klar dass es so enorm viel Aufbauarbeit benötigt.

Die Planung und der Aufbau des Restaurants waren ziemlich schnell erledigt, sodass es an die Personalsuche ging. Das hatte ich mir definitiv einfacher vorgestellt. Gutes Personal für die Gastronomie zu bekommen gleicht nämlich einem 6er im Lotto. Man bekommt am Anfang nur diejenigen, die in den anderen Läden schon verbrannt sind. Das musste ich leider Schmerzhaft erfahren. Das Problem ist, ein Restaurant lebt von seinen Mitarbeitern, man kann nicht langsam wachsen, sondern benötigt eben direkt eine gewisse Anzahl an Menschen, damit der Betreib überhaupt läuft. Leider wollen die wenigsten heute noch in der Gastronomie arbeiten.

Wir hatten von Anfang an einen großen Erfolg mit dem Restaurant, sodass wir auch etliche Mitarbeiter gebraucht haben, die wir leider nicht ​finden konnten. Somit musste ich alle um Hilfe bitten die irgendwie zur Verfügung standen. Meine Freundin, meine Schwester, Mutter etc. Eine riesen Belastung für alle. Speziell die Küchenmitarbeiter sind ganz schwierig. Deshalb verbrachte ich die meiste Zeit dort und mache das auch noch bis heute, da immer wieder Mitarbeiter gehen, da ihnen der Job nicht gefällt, zu anstrengend ist oder sie einfach nicht mehr zur Arbeit kommen. Das ist in der Gastro übrigens völlig normal. Haben die Mitarbeiter keine Lust mehr, kommen sie einfach nicht mehr. Kündigungsfristenj sind denen egal. Etwas dagegen tun kann man auch nicht wirklich. Somit bin ich immer wieder gezwungen, selbst in der Küche zu stehen, um das Restaurant aufrecht zu halten. Dies raubt mir dann die Zeit mich um wichtigere Dinge zu kümmern. Dies bringt mich wieder zum Anfang dieses Blogbeitrages, warum ich hier so lange nichts geschrieben habe, ich war einfach zu beschäftigt. Alles in allem habe ich über 200 Personen in 3 Jahren eingestellt, wovon die meisten natürlich wieder gegangen sind aus den unterschiedlichsten Gründen.

Würde ich es nochmal machen? Ganz klares Nein! Aber nicht wegen der Ertragslage oder der Arbeit an sich, sondern rein wegen den Menschen/Mitarbeitern. Denn die reisen mich jedesmal wieder in die Schei** rein. Zusätzlich kommen noch jede Menge Auflagen von den Ämtern, allem voran das Arbeitsamt, dass mich ständig quält mit Formularen, die ich für ehemalige Mitarbeiter ausfüllen muss, da sie mal wieder arbeitslos geworden sind!

​Und der ganz klare Unterschied zum Network Marketing!? Wenn sich Partner bei mir keine Mühe geben oder einfach meinen Sie können mit Nichtstun jede Menge Geld verdienen, dann kümmere ich mich auch nicht großartig um sie, sondern setze meine Zeit sinnvoll bei den Partnern ein, die es verdient haben, dass man Ihnen hilft!​ Jeder ist prinzipiell nur für sich selbst verantwortlich und das spart eine Menge Ärger und Arbeit!

Für mich der beste Job der Welt, bei der besten Firma der Welt!

Der Traum vom Unternehmer sein – Teil 1 meiner Geschichte

Viele Menschen haben sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, sich selbständig zu machen. Die meisten wissen allerdings nicht auf was sie sich, da einlassen.

Ich habe mich im Mai 2014 mit einem Restaurant selbständig gemacht, und möchte euch einen kleinen Einblick in den Alltag eines Unternehmers geben.
Doch zuerst, wie bin ich dazu gekommen? Schließlich komme ich aus dem Vertrieb! Der Wunsch sein eigener Chef zu sein, und nur für sich selbst zu arbeiten, statt für andere war eigentlich schon immer da. Angefangen hat alles in meiner Ausbildungszeit, zu der ich erste Berührungspunkte mit der Firma Morinda hatte. Ein Network Marketing Unternehmen, das damals fast ausschließlich Noni Saft vertrieben hat. Ich war allerdings mehr Konsument als Vertriebspartner. Die Idee dahinter fande ich jedoch mehr als spannend. Allerdings hat es von allen Seiten auf mich eingeschlagen, dass ich was vernünftiges lernen und mir ein großes Unternehmen suchen soll, bei dem ich einen sicheren Job habe. Ja so sind wir Deutschen eben. Sicherheit ist das Wichtigste für uns! Keine andere Nation hat auch so viele Versicherungen wie wir 😉

Also bin ich zu Würth gegangen, wie auch schon mein Vater vor mir. 10 Jahre lang war ich erfolgreicher Verkäufer, Bezirksleiter und noch 2 weitere Positionen. Ich konnte meine eigenen Ideen aber nie richtig Umsetzen, da ich von der Firma immer gebremst wurde. Somit kamen wieder die Gedanken sich selbständig zu machen.

Idee Nr. 1 war ein Vapiano bei mir in Heilbronn zu eröffnen. Leider hatte ich nicht die 1 Million EUR, die dafür nötig waren. Etwa 1 Jahr später wurde eines in Heilbronn eröffnet.

Idee 2 war ein Online Versand für Wein, bei dem sich jedes Weingut mit Videos präsentieren kann. Hier habe ich mit vielen Personen gesprochen, die mich alle für verrückt erklärt haben, und meinten Wein übers Internet läuft nicht. Irgendwann lese ich im Handelsblatt einen Artikel über vicampo.de, die innerhalb von 2 Jahren auf 30 Mitarbeiter angewachsen sind und genau dasselbe machen, wie ich vorhatte.

Idee 3 war eine vollautonome Gastankstelle für Autos mit LPG. Es musste noch ein passender Ort gefunden werden, an dem viele Autos vorbei kommen. Ein Autobahnkreuz an dem auch ein McDonalds ist schien mir perfekt dafür. Wieder sprach ich mit meinen Freunden und wieder wurde ich für verrückt erklärt. Heute steht dort eine vollautonome Tankstelle mit allem was es zu tanken gibt. Nur ich hab sie nicht gebaut. Mal wieder.

Deshalb beschloss ich, die nächste Idee in die Tat umzusetzen, ohne jemandem vorher davon zu erzählen. Ich wollte immer mit Menschen arbeiten, und ihnen am liebsten mit meiner Arbeit eine Freude bereiten. Was gibt es also Besseres, als ihnen in ihrer Freizeit gutes Essen und spitzen Cocktails, gepaart mit einer super Location zu bieten. So kam ich zu meinem Restaurant/Bar. Die Probleme, die damit auftauchen sollten, waren mir zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht bewusst. Es waren und sind nämlich die Menschen, die mir in diesem Business die größten Probleme bereiten. Und davon erzähle ich euch das nächste Mal mehr.

1 Monat Online Vertriebspartner Gewinnung – aktueller Stand

​So der erste Monat meiner intensiven Online Vertriebspartner Gewinnung für die Teleson ist vorbei, daher ist es Zeit ein Fazit zu ziehen. Ehrlich gesagt bin ich erstmal begeistert, wie gut unser System funktioniert! Im Wochenschnitt habe ich 2,25 neue Vertriebspartner dazugewonnen. Ein ziemlich brutales Ergebnis wie ich finde. Wenn das so weitergeht, kann ich bald schon keine neuen Partner mehr annehmen, da ich jeden ja auch optimal betreuen möchte. Gerade in der Anfangszeit benötigen neue Partner viel Zeit und viel Aufmerksamkeit. Die ersten Monate entscheiden darüber, ob ein Partner bei der Stange bleibt, oder wieder abspringt.

​Wie genau habe ich diese Vertriebspartner jetzt aber gewonnen? Wenn ich mir anschaue, woher die Leads kommen, dann ist das eine bunte Mischung aus Facebook, Youtube und PPC Traffic. Es ist also wie im normalen Marketing auch! Die gesunde Mischung machts. Besonders ausschlaggebend ist aber die Landingpage, denn was nützt der ganze Traffic, wenn das Angebot die Menschen nicht anspricht. Aktuell arbeite ich mit 2 völlig verschiedenen Landingpages, die auch völlig unterschiedliche Zielgruppen anspr​echen. Ich werde das weiter ausbauen und versuchen, für jede Zielgruppe eine optimale und ansprechende Landingpage zu gestalten, um dann zu schauen wie sich die Conversionrate verändert.

​Jetzt muss sich nur noch zeigen, wie motiviert meine Neuen Vertriebspartner sind, und was sie bereit sind zu leisten für Ihren Erfolg. Den im Network Marketing bekommt man nichts geschenkt. Das ist kein "In einem Jahr bist du Millionär!" Business!

In diesem Sinne, Fette Beute für euch und lasst euch nicht unterkriegen.

"Alles Große auf dieser Welt geschieht nur, wenn jemand mehr tut, als er muß."
Hermann Gmeiner, Gründer der SOS-Kinderdörfer

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