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Mehr zu mir?

Dominik Herz

​Ihr wollt mehr von mir wissen? Sehr schön, dann werde ich euch mal Einiges zu mir erzählen!

Mein Name ist Dominik Herz​, Jahrgang 1982 und daher aktuell 35 Jahre jung. Aufgewachsen bin ich im schönen Bad Wimpfen, ​wohne aktuell aber in Neckarsulm in einer sehr schönen 120 qm Maisonette Wohnung, mit wunderschöner Dachterasse und herrlichem Ausblick.
In der Schule war ich schon immer etwas faul. Irgendwie hat mich das Alles immer etwas gelangweilt. Die 12te Klasse des Gymnasiums hat mir so gut gefallen, dass ich nochmals um 1 Jahr verlängert habe, um dieses tolle Schuljahr noch einmal zu wiederholen 🙂 Wie gesagt ich war etwas faul. Das Abitur habe ich dann doch noch ​mit einem Notendurchschnitt von 3,2 bezwungen. Das ich einfach nur faul war zeigte sich im Mathematik Abi, welches ich mit einer 1 abgeschlossen habe. Hab da mal so richtig drauf gelernt! Wahrscheinlich hätte ich ein wesentlich besseres Abitur wenn ich nur etwas mehr gelernt hätte, aber das  war mir nicht so wichtig.

Eigentlich ​sollte ich nach meinem Abitur dann meine Wehrpflicht erfüllen, da ich jedoch 1 Jahr länger in der Schule war, wollten sie mich nicht mehr haben 😉 Deswegen musste ich mir schnell eine Beschäftigung suchen, denn diese Info wurde mir erst 2 Monate vor Schulende mitgeteilt. Da ich eigentlich ​Filmproduktion studieren wollte, entschloss ich mich eine Ausbildung als Kaufmann für audioviselle Medien zu absolvieren. Naja war nichts für mich, da diese Branche sehr verlogen ist und so bin ich nunmal nicht. Also nicht den Sand in Kopf stecken, sondern sich was Neues suchen!

​So gings nach der Ausbildung in den Vertrieb bei Hommel Hercules, einer Tochterfirma des Würth Konzerns. Dort hab ich den Heilbronner Landkreis übernommen mit etwa 5 bestehenden Kunden. Daher war pure Aufbauarbeit gefragt. Zugegeben waren die ersten Monate sehr hart, da es ja nicht so ist, dass die Kunden auf einen warten. Und die Meißten hatten von meiner Firma auch noch nie etwas gehört. Daher hieß es beständig dran bleiben. Ein damals "Nicht-Kunde" hat zu mir gesagt: "Wenn sie es länger als 1 Jahr aushalten hier im Vertrieb, dann kaufe ich was bei Ihnen. Vorher nicht!" Schönes Versprechen 🙂 Also besuchte ich diesen "Kunden" regelmäßig wie ein Uhrwerk alle 2 Wochen, um mir mein regelmäßiges Nein abzuholen. Bis zu dem Tag, an dem ich grinsend vor ihm stand und sagte: "Wissen sie was sie heute vor genau einem Jahr zu mir gesagt haben?" Zuerst wusste er nicht, was ich gemeint habe, doch dann fing auch er an zu grinsen und meinte: "Komm mit, wir gehen erst mal Kaffe trinken, und dann bekommst du deinen Auftrag!" Von da an wusste ich, egal wie schwer etwas ist, durch Kontinuität und Beharrlichkeit kann man alles schaffen. Auch die härtesten Kunden ​bezwingen.

​Irgendwie hat mich das aber auch nicht so recht erfüllt, weswegen ich mich entschlossen habe ein Duales Studium bei Würth zu absolvieren, um die Karriereleiter nach oben zu klettern. Trotz schlechtem Abi haben sie mich genommen 🙂 Denn im Vertrieb zählen die Taten und Ergebnisse und nicht Noten die auf ein Blatt Papier gedruckt sind! Als Assistent des Vertriebsleiters für Süddeutschland, konnte ich dann erste Führungserfahrung sammeln und war natürlich auch sehr stark im Controlling der einzelnen Vertriebsgebiete involviert. Und bei Würth werden so einige Kennzahlen überwacht. Kein Verkäufer kann eigentlich in allen Zahlen gut sein!

​Weiter gings dann als Bezirksleiter/Hauptverkäufer in München und Rosenheim. Dort durfte ich knapp 10 Verkäufer und einen Umsatz von 15 Mio. Eur in meinem Bereich verantworten. Das war eine wirklich tolle Zeit mit tollen Menschen. Nur hab ich in dieser Sandwichposition zum ersten Mal den Druck von Oben und von Unten gespürt! Wobei der Druck von Oben natürlich deutlich stärker war. Diesen Druck habe ich jedoch niemals an meine Verkäufer weiter gegeben. Ich wusste schon wer gut arbeitet und wer nicht, und habe laufend korrigierende Schritte eingeleitet und nicht erst wenn einer aus der Zentrale mal wieder eine Auswertung über ganz Deutschland gemacht hat und dann eben ein paar Personen ins Raster gefallen sind. Meine gut arbeitenden Verkäufer standen immer unter meinem Schutz, was mich natürlich nicht zum Liebling meines Vorgesetzten gemacht hat, da ich nicht der gewollte "JA-Sager" war, sondern meine Meinung vertreten habe. Welche im Übrigen oftmals richtig war.

​Nach etwas über einem Jahr hat mich dann meine weitere Karriere nach Bad Mergentheim, zur Würth Industrie Service geführt. Dort sollte ich den Bereich "Werkzeuge" aufbauen, bin jedoch ziemlich schnell in den Bereich der erneuerbaren Energien gerutscht und durfte den größten Kunden, die Firma VESTAS Windkraftanlagen in Dänemark betreuen. Auch das war eine spannende Zeit und Dänemark ist wirklich ein schönes Land mit tollen Menschen.

Irgendwie wurde mir aber alles immer sehr schnell langweilig. Ich habe mich nicht so richtig gefordert gefühlt. Zudem war ich immer eingeengt, durch dutzenden Vorgaben der Geschäftsleitung, die sagen wir mal, nicht immer optimal fürs Unternehmen waren. Oder Sachen wie "Das müssen wir halt so machen!" So etwas konnte ich noch nie verstehen! Warum macht man eine Sache nur halb richtig oder ineffizient wenn es auch anders gehen würde. Nur weil man irgendjemanden in der Firma nicht verärgern möchte, weil es dessen Idee war? Oder weil man nicht den Arsch in der Hose hat, seine Meinung zu sagen?

Diese Punkte haben mich dazu bewegt, mein eigener Chef zu werden. Weg davon, für jemand anderen zu arbeiten, weg davon Dinge zu tun, die ich nicht für sinnvoll halte, weil sie einen nicht weiter bringen. Ideen zur Selbständigkeit hatte ich schon viele! Es war eigentlich immer schon mein Wunsch, mein eigener Chef zu sein. Das Problem dabei ist nur, dass die meißten Menschen in Deutschland so auf Sicherheit getrimmt sind, dass sie dir deine Selbstständigkeit und deine Idee immer schlecht reden wollen. Je mehr Menschen man von seiner Idee erzählt, desto weniger sicher ist man sich seiner Sache und bleibt eben in diesem Hamsterrad aus viel Arbeit, die oftmals keinen Spaß macht, und wenig Freizeit bzw. Zeit für sich selbst und seine Familie.

Nach 4 Geschäftsideen, die immer jemand anderer verwirklicht hat, weil er diesselbe Idee hatte (eine gute Idee ist manchmal einfach reif und möchte verwirklicht werden. Die Frage ist nur von wem?) ich mich aber nicht getraut habe, habe ich dann meinen Mut zusammen​ genommen und mich selbständig gemacht. ​Diesmal habe ich davon niemandem, außer meiner Freundin, etwas gesagt. Bis zu dem Punkt an dem es dann auch kein zurück mehr gab. Ich habe mein eigenes Restaurant eröffnet. Kerngedanke war immer, als erstes ein Business zu eröffnen, das relativ simpel ist, sodass es auch ohne mich auskommt, mir aber trotzdem soviel Einnahmen generiert, dass ich die Freiheit habe, das zu tun, auf das ich Lust habe. Also eins vorweg, reich werde ich damit auf keinen Fall und simpel ist dieses Business auch nicht 🙂 Dazu aber vielleicht mal mehr in einem Blogbeitrag, sonst wird das hier noch ein Roman.

Schlussendlich, stecke ich nun die meißte Zeit in Network Marketing, gepaart mit Online Marketing und Affiliate Marketing, denn das ist, meiner Meinung nach, die Zukunft. Die Digitalisierung wird in den nächsten 10 bis 20 Jahren mit Sicherheit 30-40% der heutigen Jobs ausradieren. Klar es werden neue Jobs entstehen, nur wenn man erst damit anfängt sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, wenn es soweit ist, dann ist es eben für viele zu spät! Die meißten Menschen ändern sich nicht gerne, doch in der heutigen Zeit ist Veränderung Standard!

Heute würde ich glaube ich direkt im Network Marketing starten, statt ein Restaurant zu eröffnen. Weil da stehen 0 EUR Investitionskosten ​350.000 EUR gegenüber. Und das bei deutlich weniger Fixkosten im Monat, Personalproblemen, Bürokratie und und und...

​Am Ende gibt es nur zu sagen:
Jeder kann alles erreichen, man muss nur seine Angst überwinden und man darf nicht auf die (erfolglosen) Anderen hören. Wenn ihr der Meinung seid, dass ihr etwas tun wollt, dann macht es! Es wird immer nur das Negative in etwas gesehen, statt die Chancen und die guten Dinge, die mit etwas verbunden sind.

PS: Erfolgreichen Menschen könnt ihr gerne eure Idee erzählen, es sind die "Nicht-Erfolgreichen" die euch davon abhalten wollen. ​Beenden möchte ich mein Vorstellung daher mit einem Zitat von W.S. Maugham

"Es stimmt nicht, dass der Erfolg die meisten Menschen verdirbt. Die Menschen werden durch Mißerfolg verdorben!"